27. Sep 2026
Rückblick Vereinsausflug 2026 nach Ulm
Am Samstag, den 19. September 2026, war es wieder einmal so weit: Der Musikverein Schrezheim machte sich auf den Weg zu einem Ausflug. 43 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus allen Altersgruppen waren mit dabei. Pünktlich um 7.15 ging es mit dem Reisebus von Schrezheim in Richtung Ulm. Für die nötige Grundlage war natürlich ebenfalls gesorgt. Mit einem kleinen Vesper im Bus starteten wir gut gestärkt in den Tag. Bei bester Stimmung verging die Fahrt wie im Flug und schon bald stand die erste Station auf dem Programm.
Unser erster Halt führte uns zum Radiosender Donau 3 FM. Ein besonderer Besuch für unseren Musikverein, denn unsere Musikerin Jana arbeitet dort und konnte uns einen interessanten Einblick hinter die Kulissen des Radios geben. Bei der Senderbesichtigung konnten wir unter anderem das Radiostudio und das Podcaststudio anschauen und erfahren, wie es eigentlich abläuft, bis Musik, Nachrichten und Beiträge bei den Hörern ankommen. Für alle war es spannend zu sehen, was hinter dem steckt, was man sonst nur aus dem Radio kennt. Einige konnten hierbei auch ausprobieren wie es ist einmal selbst auf der anderen Seite zu stehen und in ein Mikrofon zu sprechen.
Vielen Dank an Jana für die interessante Führung und den Blick hinter die Kulissen!
Anschließend ging es in die Ulmer Innenstadt. Bei einer rund zweistündigen Stadtführung konnten wir Ulm aus verschiedenen Blickwinkeln kennenlernen.
Natürlich durfte dabei das Ulmer Münster nicht fehlen. Welches trotz des verlorenen Weltrekords immernoch ein Wahrzeichen der Stadt ist und ein echtes Highlight auf der Tour war. Weiter ging es durch das historische Fischerviertel mit seinen kleinen Gassen, Fachwerkhäusern und den vielen schönen Ecken direkt an der Blau.
Auch am Ulmer Rathaus kamen wir vorbei. Besonders auffällig ist dort natürlich die bekannte astronomische Uhr an der Fassade. Außerdem konnten wir einen Blick auf das „Schiefe Haus“ werfen – das laut Guinness World Records schiefste Hotel der Welt.
Natürlich durfte bei einem Besuch in Ulm auch die Donau nicht fehlen. Entlang des Flusses führte unser Weg weiter und so bekamen wir neben der historischen Innenstadt auch ein wenig vom Ulmer Leben an der Donau mit.
Nach der Stadtführung hatten wir rund zwei Stunden Zeit, Ulm auf eigene Faust zu erkunden. Diese freie Zeit wurde ganz unterschiedlich genutzt. Während sich die einen auf die Suche nach einem guten Mittagessen machten, gönnten sich andere einen Kaffee oder einen Aperol und ließen es gemütlich angehen.
Wer noch nicht genug von Sehenswürdigkeiten hatte, konnte natürlich auch den Münsterturm erklimmen und Ulm von oben betrachten. Und für alle, die nach dem bisherigen Programm schon etwas müde waren, gab es ebenfalls eine naheliegende Möglichkeit: einen kleinen Mittagschlaf. Schließlich sollte der Nachmittag noch einiges bereithalten.
Um 15 Uhr teilte sich unsere Reisegruppe dann in zwei Gruppen auf – und unterschiedlicher hätten die Nachmittagsprogramme kaum sein können.
Eine Gruppe besuchte das Donauschwäbische Zentralmuseum. Das Museum befindet sich in einem historischen Gebäude der Ulmer Bundesfestung, nur wenige Meter von der Donau entfernt. Dort wird die Geschichte der Donauschwaben und ihre Verbindung zur Donau erzählt.
Die zweite Gruppe schlug währenddessen einen ganz anderen Weg ein: In Neu-Ulm stand Lasertag auf dem Programm. Hier waren Bewegung, Teamwork und ein bisschen Ehrgeiz gefragt.
Nach den unterschiedlichen Nachmittagsprogrammen wurden beide Gruppen wieder eingesammelt und gemeinsam ging es mit dem Bus weiter zum Abendessen.
Unser Ziel war der Gasthof Mohren in Niederstotzingen. Dort konnten wir den ereignisreichen Tag bei einem gemütlichen gemeinsamen Abendessen ausklingen lassen. Nach einem langen Tag voller Eindrücke, Bewegung und Erlebnisse war die Stärkung auch durchaus verdient.
Gegen 21 Uhr erreichten wir schließlich wieder Schrezheim. Hinter uns lag ein abwechslungsreicher Tag mit vielen verschiedenen Eindrücken: Radio und Podcast, Stadtgeschichte und Münster, Donau und Fischerviertel, Museum und Lasertag – und natürlich jede Menge gemeinsamer Zeit.
Ein Ausflug wie dieser zeigt einmal mehr, dass unser Musikverein nicht nur beim gemeinsamen Musizieren eine gute Truppe ist. Auch abseits von Proben und Auftritten kommt der Spaß nicht zu kurz. Besonders schön ist dabei, dass Jung und Alt gemeinsam unterwegs sind und jeder seinen Platz in der Gruppe findet.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen, die bei der Organisation und Durchführung des Ausflugs geholfen haben – und natürlich allen 43 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die den Tag zu einem rundum gelungenen Vereinsausflug gemacht haben.
Wir freuen uns schon auf das nächste gemeinsame Abenteuer!


